Herzlich Willkommen bei der Löschgruppe Raumland.
Auf den folgenden Seiten stellen wir unsere Feuerwehr, Ausrüstung und die Menschen in Uniform genauer vor, informieren über aktuelle Einsätze und Veränderungen innerhalb der Löschgruppe und bieten Eindrücke aus Übungen und Einsätzen.
Wir – das sind 23 ehrenamtliche Feuerwehrleute – sorgen rund um die Uhr für die Sicherheit der Menschen in Raumland und Umgebung. Wir sind nicht nur für die Bekämpfung von Bränden zuständig, sondern auch für den Rettungsdienst, die technische Hilfeleistung bei Unfällen aller Art und Vieles mehr. Unsere Kameraden/innen sind es gewohnt, auch unter schwierigsten Bedingungen alles zu geben, um ein Menschenleben zu retten oder Sachwerte zu schützen - 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.
 
Neueste Einsätze und Informationen:

06.07.2019: Am Samstag fand der alljährliche Leistungsnachweis für unsere Löschgruppe statt. Dieses Jahr konnten wir gleich mit zwei Staffeln nach Erndtebrück fahren. Die Prüfungen bestanden aus theoretischen Fragen, verschiedenen Disziplinen der Ersten Hilfe, mehreren Knoten, einem Staffellauf und der Hauptaufgabe, dem Aufbau eins Löschangriffs. Beide Staffeln haben mit Bravour bestanden uns sehr gute Zeiten eingeholt. Da haben sich die Übungsabende im Vorfeld wirklich bezahlt gemacht.

04.07.2019: 20:12 WALD 2 in Bad Berleburg. Mit im Einsatz waren die Kameraden aus Berleburg und Berghausen.

17.06.2019: 13:45 BMA Industriegebiet Raumland

01.06.2019: Brandsicherheitswache Stüntzel hieß es wie jedes Jahr für unsere Löschgruppe. Für die Kameraden hieß es in 2 Schichten von 06:00 Uhr bis 18:00 Uhr einsatzbereit und auf Abruf bleiben. Diesen Einsatz konnten wir aber, bis auf die Suche einer vermissten Person, ereignislos beenden.

23.05.2019: Einsatzübung Atemschutz stand an diesem Donnerstag auf dem Dienstplan, der Diensthabende Jörg Limper warnte uns bereits im Vorfeld, dass es "wild" werden könnte. Also fuhren wir voller Erwartungen nach Berghausen zu einem Haus, welches letzten Jahr zum Teil ein Opfer der Flammen wurde. Hier sahen wir schon wie der dichte Qualm aus dem Fenster im Kellergeschoss herausströmte. Rettung einer vermisstes Person war das primäre Einsatzziel, also ging es für die Atemschutzgeräteträger sofort an das Anlegen ihrer Geräte während die restlichen Kameraden die Wasserversorgung sicherstellten. Im Gebäude musste dann über zwei Stockwerke hinweg eine vermisste Person gesucht werden, während (fiktive) Brände und Flash-Over es den Kameraden nicht unbedingt leichter machten. Im Kellergeschoss konnte man nicht mal mehr die Hand vor Augen sehen, weshalb die Suche nach einer vermissten Person auch hier alles andere als einfach war. Das Praktische an diesem Übungsobjekt war, dass wir auch mit Wasserabgabe, Aufbrechen von Türen, etc. üben konnten. Ein wirklich sehr gelungener Dienst, da waren sich nachher alle einig.

14.05.2019: Gleich 2 Einsätze forderten unsere Anwesenheit an diesem Mittwoch. Um 7:32 Uhr hieß unser Einsatzstichwort BMA - Industriebetrieb Raumland. Nach Eintreffen am Einsatzort konnte sich die Lage jedoch schnell entspannen, kein Feuer konnte ausgemacht werden, also rücken wir unverrichteter Dinge wieder ab.

 

Um 16:02 dann ertönte der Melder erneut, diesemal war die Lage ernster, Feuer 4 in Bad Belerburg, ein Wohnungsbrand war gemeldet worden. Mit dem TSF-W am Einsatzort eingetroffen, entpuppte sich der Wohnungsbrand dann doch als größer und gravierender als zuerst angenommen, denn das Feuer hatte bereits auf das erste Obergeschoss und den Dachstuhl übergegriffen. Mit dem TSF-W stellten wir sofort eine Wasserentnahme aus der Odeborn her und versorgen so die Drehleiter des Löschzugs 1 und weitere Einsatzkräfte, welche unmittelbar mit den Löscharbeiten beschäftigt waren. Im weiteren Einsatzverlauf wurden zusätzlich verschiedene Kameradinnen und Kameraden für Atemschutzeinsätze im und um das brennende Gebäude gebraucht, auch ein B-Strahlrohr galt es zu besezten. Mit im Einsatz waren Kameraden aus dem Löschzug 1, den Löschgruppen Schüllar-Wemlighausen, Berghausen, Dotzlar, Rinthe, Aue-Wingeshausen, die Besatzung des ELW-2, der Abrollbehälter Atemschutz aus Siegen und die Drehleiter aus Bad Lassphe. Als das Feuer unter Kontrolle und der Großteil bereits abgelöscht war, konnten wir abrücken und gegen 21:30 wieder im heimischen Gerätehaus auf Status 2 gehen.

09.05.2019: "Hohlstrahlrohrtraining", das war das Thema des ersten Dienstes im Mai. Die Kameraden Lars Dickel und Robin Fischer hatten sich jedoch nicht nur ein einfaches "Training" überlegt, sondern verbanden das Ganze kurzerhand mit einer Einsatzübung. Das Stichwort der Übung lautete brennender PKW mit Böschungsbrand in Markhausen. Die Kameraden erhielten noch letzte Hinweise und dann ging es auch schon in Richtung Markhäuser Hof. Unser TLF bekämpfte das simulierte Feuer als erstes Fahrzeug und das TSF-W sorgte mittels Tragkraftspritzenpumpe für die nötige Wasserversorgung aus der Eder. Hierbei fallen uns natürlich immer wieder Kleinigkeiten auf, die man im realen Einsatzfall noch besser oder schneller machen kann, deshalb sind Einsatzübungen dafür immer sehr gut geeignet.

25.04.2019: Pünktlich um 19:30 Uhr fuhren wir zur Furtbrücke in Raumland um unseren Dienst "Lange Wegstrecke", welcher von unseren Kameraden Dennis "Knutte" und Jens "Pele" organisiert wurde. Hierbei bauten wir unsere Fox-4 Tragkraftspritze an der Eder auf und versorgten mittels Flachsauger das Tanklöschfahrzeug mit kühlem Nass. Von hier aus ging es weiter auf zwei Hohlstrahlrohre. Hierbei konnten sich alle Kameraden, die nicht regelmäßig mit den Pumpen in Kontakt kommen nochmal alles von der Maschinisten erklären lassen. Außerdem wurde erneut der Umgang mit den Hohlstrahlrohren verinnerlicht, welcher gerade für die zukünftigen Atemschutzgeräteträger, als auch für unsere neuen Kameraden sehr sinnvoll ist. Die Frage, ob nun ein Hohlstrahlrohr mit oder ohne Griff besser sei, konnte weiterhin nicht einstimmig beantwortet werden. Nach Dienstschluss ließen wir den Abend noch bei der ein oder anderen Bratwurst vom Grill gemütlich ausklingen